SANDRO VARISCO

Chinesische Medizin

Long-Covid: Sicht der Chinesischen Medizin

25. August 2021

Umgang mit den Langzeitfolgen von Covid-19 

 

Long-Covid ist keine chronische Krankheit, sondern eine individuelle Reaktion des Körpers, welche darauf beruht, dass ein Krankheitserreger nicht vollständig aus dem Körper herausgearbeitet wurde. Diese Krankheitserreger schwächen das System und äussern sich in unterschiedlicher Art und Weise, je nach Konstitution des Patienten. Mit anderen Worten: Jeder Mensch hat seine Schwachstellen und Krankheitserreger neigen dazu, sich genau diese Schwachstellen auszusuchen und in Form von körperlichen Symptomen an die Oberfläche zu treten. Anhaltende Kopfschmerzen, Husten und Atembeschwerden, Schlaflosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfung sind Signale des Körpers, dass er bei der vollständigen Ausheilung einer Infektionskrankheit Unterstützung benötigt.   

 

Die Chinesische Medizin bietet Mittel und Wege, um den pathogenen Faktor im Körper genau zu bestimmen und auszuleiten und den Körper in der Regenerationsphase zu unterstützen.

 

Weiterführende Informationen zur Herangehensweise der Chinesischen Medizin im Zusammenhang mit der Behandlung von COVID-19 Patienten findest du auf: classicalchinesemedicine.org

 

Eine persönliche Leseempfehlung von mir: Don’t just Fixate on the Virus

 
 

新年快乐
Xinnian kuaile!
Frohes neues Jahr!
2021

BUEFFEL-2021.jpg

10. Februar 2021

Jahr des Metall-Büffels

 

Der chinesische Jahreskalender wandelt sich im Zwölfjahresrhythmus der Tierkreiszeichen jeweils gepaart mit einem der fünf Elemente. Daraus ergibt sich der 60-Jahres-Zyklus der Chinesischen Zeitrechnung. Am 12. Februar 2021 hat ein neuer Zyklus im Zeichen des Metall-Büffels begonnen.

 

Der Büffel symbolisiert Kraft, Beharrlichkeit und Ausdauer. Gleichzeitig ist er ein Symbol der Ruhe und Gelassenheit. Der Büffel verkörpert damit Qualitäten, welche in der heutigen Zeit hart auf die Probe gestellt werden. Anstelle von Sturheit und Eigensinn, lassen die Augen des Büffels Sanftmut erkennen, welche vielleicht der Schlüssel zu seinem ausgewogenen Charakter darstellt.

 

Das chinesische Tierkreiszeichen zeigt uns auf, welche Qualitäten hilfreich sind, um die aktuelle Krise zu meistern: Anstatt uns mit blindem Aktionismus gegen die menschenfeindlichen Bedingungen im Äusseren zur Wehr zu setzen oder uns aus Angst zu verkriechen, erinnert uns der Metall-Büffel daran, unsere Kräfte zu bündeln. Niemand will auf halbem Weg auf der Strecke bleiben.   

 

Es ist ein Jahr der Verankerung und Konsolidierung, nachdem nur übrig bleiben soll, was einem wirklich wichtig ist!

 

Die Yin-Energie, die dem chinesischen Tierkreiszeichen Büffels eigen ist, wird auf emotionaler Ebene sehr ergreifend sein. Deshalb lohnt es sich, möglichst auf freiwilliger Basis, den Kreis etwas enger zu ziehen und in zwischenmenschliche Beziehungen zu investieren, egal ob Familie, Freundschaft oder Liebe. Wer Probleme aus der Vergangenheit lösen will, bekommt nun die volle Unterstützung, vorausgesetzt, wir bleiben auf unserem Weg und lassen uns nicht dazu verleiten, die Abkürzung zu nehmen.

 

Starkes Immunsystem

22. September 2020

Immunität gleich Identität

Zum Herbstbeginn wurde das Wetter feucht und kühl und die jährliche Grippesaison naht. Nicht jede Grippe ist eine Infektion mit COVID-19-Viren. Auch ganz normale Grippen haben in den kommenden Wochen Hochsaison. So oder so ist es ratsam, unser Immunsystem zu stärken und Faktoren, welche sich negativ auf unserem Immunsystem auswirken zu vermeiden.

 

Angst schwächt das Immunsystem...

 

In der aktuellen Situation ist vor allem der emotionale Teil unseres Immunsystems stark gefordert. Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus lösen bei vielen Menschen verständlicherweise Angst und Unsicherheit aus. Der Körper ist in ständiger Alarmbereitschaft und steht unter Stress. Auf anhaltenden Stress reagiert der Körper mit der Ausschüttung von CRH (Corticotropin-Releasinghormon) was über die Informationsvernetzung mit den Nebennieren zur Erhöhung des Cortisolspiegels im Blut führt. Cortisol hat starke immunsupressive Eigenschaften, das heisst es setzt die Reaktionsbereitschaft unseres Immunsystems herab.

  

Was tun gegen die Angst?

 

Rückzug und Isolation sind keine geeigneten Mittel gegen die Angst. Ebenso wenig hilfreich ist es die Angst zu leugnen, da die Situation dann nicht selten in geistiger Verwirrung und blindem Aktionismus mündet.

 

Aus Sicht der Chinesischen Medizin beruht ein gesundes Immunsystem auf klaren Grenzen zwischen Innen und Aussen und damit der Fähigkeit zwischen nützlichen und schädlichen Informationen zu unterscheiden. Achten Sie darauf, mit welchen Informationen Sie ihren Geist konfrontieren und überlegen Sie sich, ob sie einen Spaziergang im Wald den aktuellen Schlagzeilen nicht vorziehen wollen. So können Sie sich einen Haufen toxischer Belastung, welche das Immunsystem belasten ersparen.

 

Falls Sie es dennoch mit der Angst zu tun bekommen führt kein Weg an ihr vorbei: Setzten Sie sich mit ihr auseinander. Im Gespräch mit ihrem Partner, einem Freund oder einer Freundin. Falls das Gespräch allein nicht hilft, versuchen sie es mit Akupunktur und Kräutern.  

 

Naturheilmittel zu Stärkung des Immunsystems...

 

Natürlich können Sie auf körperlicher Ebene einiges auf für ihr Immunsystem tun. Gesunde Ernährung und angemessene Bewegung sind die Grundvoraussetzungen. Auch hier gilt es, die persönlichen Grenzen kennenzulernen und diese nicht zu überschreiten. Und vor allem, wählen Sie eine Bewegungsform welche Ihnen Spass macht!

 

Unter dem nachfolgenden Link habe ich Ihnen verschiedene Mittel und Rezepte aufgeführt: Immunmodulierende Naturheilmittel.

 

Die Ursachen für ein geschwächtes Immunsystem können sehr vielseitig sein: Körper, Psyche, Ernährung, Toxinbelastung, klimatische und geopathogene Faktoren spiele eine Rolle. Bei chronischer Infektanfälligkeit lohnt sich deshalb eine genaue Diagnose. In den meisten Fällen können Akupunktur und Kräuter nachhaltig Stärkung bringen.  

 

新年快乐

Xinnian kuaile!

Frohes neues Jahr!

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Das Jahr der Metall-Ratte

 

Der Chinesische Jahreskalender wandelt sich im Zwölfjahresrhytmus der Tierkreiszeichen jeweils gepaart mit einem der fünf Elemente. Daraus ergibt sich der 60-Jahres-Zyklus der Chinesischen Zeitrechnung.

 

Am 25. Januar 2020 beginnt ein neuer Zyklus im Zeichen der Metall-Ratte.

 

Die Ratte ist das erste Tierkreiszeichen im chinesischen Jahreskalender. Diesen Platz hat sie sich der Sage nach aufgrund ihrer Schlauheit ergattert. Als Boudha alle Tiere zu sich gerufen hat um die Tierkreiszeichen festzulegen, war es natürlich das Ansinnen eines jeden, als erstes am Ziel zu erscheinen. Wohlwissend, dass der Ox in Kraft und Ausdauer unschlagbar ist, hat sich die Ratte an seinen Schwanz gehängt.  Als dieser sich kurz vor dem Ziel aus vollem Lauf in seine Vorderläufe stemmte um nicht mit voller Wucht auf Boudha aufzuprallen, hat sich die Ratte elegant um das Tier geschwungen und landet als erstes vor dem Weisen. Die Ratte ist also eine gute Taktikerin und Strategin. Da sie im Untergrund lebt gilt sie auch als rätselhaft und verschlossen. Unter Gleichgesinnten ist sie jedoch überaus gesellig, kontaktfreudig und unternehmenslustig.

 

Das Element Metall steht für Eigenschaften wie Aufrichtigkeit, Standhaftigkeit, Schlagfertigkeit und Entschlossenheit, aber auch für Reinheit, Weisheit und Inspiration.

 

Insgesamt also ein gutes Jahr, um mit Gleichgesinnten die Köpfe zusammen zu strecken und Projekte zu planen. Dabei ist es wichtig, nicht gleich alles an die grosse Glocke zu hängen, denn die Energie der Ratte kann auch in Ehrgeiz und Neid umschlagen. Die Qualität des Jahres unterstützt dich dabei, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden und Entscheidungen zu treffen, welche im Einklang mit der Absicht deines Herzens stehen. 

 

Das zugeordnete Hexagramm Fu, die Wiederkehr, symbolisiert den Lebensfunken der tief unter der Erdoberfläche erwacht. Wie der Embryo welcher scheinbar regungslos im Mutterschoss heranwächst, steht das Zeichen für Neubeginn und Erneuerung.

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