CHINESISCHE MEDIZIN

Dieselben Kräfte, welche Tag und Nacht, Frühling und Herbst, Licht und Schatten oder Wärme und Kälte hervorbringen, durchströmen auch Körper und Geist des Menschen. Solange diese Kräfte im Gleichgewicht bleiben, sind Körper und Geist gesund. Wird eine der Kräfte auf Dauer übermässig stark oder zu schwach, führt dies zu Krankheit.    

 

Die Kunst der Akupunktur und Kräuterheilkunde besteht darin, deine Aufmerksamkeit und Lebensenergie dahin zu führen, wo du sie gerade jetzt am meisten brauchst: Sei dies zur Linderung von körperlichen Symptomen, Neuorientierung oder Bewältigung von Krisen.  

 

AKUPUNKTUR

Akupunktur ist die im Westen wohl am bekannteste Heilkunst der Chinesischen Medizin. 

Die Meridiane bilden ein Netzwerk von Energieleitbahnen, welche den gesamten Körper durchziehen und die Oberfläche des Körpers mit dem Inneren verbinden. Jeder Akupunkturpunkt beherbergt ein bestimmtes Potential, um das Qi, die Lebensenergie, in eine bestimmte Richtung zu lenken, zu beschleunigen, zu beruhigen oder zu harmonisieren und damit die Physiologie und Funktion der Organe gezielt zu beeinflussen. Die Akupunkturpunkte werden aufgrund von empirischen Erkenntnissen ausgewählt und behandelt. 

 

JAPANISCHE AKUPUNKTUR

In Japan hat sich auf der Basis der Chinesischen Medizin über Jahrhunderte eine eigenständige Akupunkturtradition entwickelt. Im Zentrum der Behandlung steht der körperliche Befund. Druckschmerzhafte Punkte und Areale bilden die Grundlage für die Wahl der Behandlungsstrategie. Dazu gehört auch die Klärung von Blockaden im Bauchraum, des Hara, damit die Energie aus der Mitte wieder frei fliessen kann. Die Japanische Akupunktur zeichnet sich durch ihre unmittelbare Wirkung und dem ständigen "Dialog mit dem Körper" aus. Es handelt sich dabei um eine besonders sanfte Form der Akupunktur, die unter Verwendung von hauchdünnen Nadeln durchgeführt wird.

 

Die Anwendung ist völlig schmerzfrei und hat sich deshalb insbesondere auch für Kinder ab dem 7. Lebensjahr sowie bei Personen mit Angst vor Nadeln oder Spritzen bewährt. 

 

MERIDIANTHERAPIE

Die Meridiantherapie dient der Rückbesinnung des Menschen auf sein eigentliche Aufgabe auf dieser Erde. Die Meridiane wurden ursprünglich „himmlische Ströme“ genannt, welche die universelle kosmische Ordnung im menschlichen Dasein verkörpern. Diese Ordnung, drückt sich in einem Gleichgewicht von Yin (einatmen, empfangen, bewahren, ruhen, sammeln) und Yang (ausatmen, aufsteigen, bewegen, verteilen) aus und bildet die Basis für die Gesundheit und Entfaltung der Persönlichkeit. So rückt die Symptomatik in den Hintergrund und die individuellen Stärken und Herausforderungen zur Bewältigung von Lebensaufgabe in den Vordergrund.

Gerade bei chronische Krankheiten und wiederkehrende Beschwerden und seelischen Krisen hat sich diese Herangehensweise in der Praxis bewährt. 

 

Pflanzen sind unsere Lebensgrundlage. Heilpflanzen können als eigenständige Methode oder als Ergänzung zur Akupunktur und Meridiantherapie wertvolle Dienste leisten. Ich arbeite mit etwa 150 Kräutern der westlichen Arzneimitteltherapie und stelle daraus individuelle Rezepturen nach den Therapieprinzipien der Chinesischen Medizin für meine Patienten zusammen. Es handelt sich dabei überwiegend um Tinkturen (alkoholische Auszüge) sowie Tees. Zudem verwende ich ich meiner Praxis die Einzelmittel von Ceres.